Abstract

Dieser Text stellt einen Bericht aus einem Kurs dar, der kritisch-kriminologisches Denken in Bezug auf Radikalisierung vermittelte. Als Dozentin des Kurses führe ich kurz in den Hintergrund des Textes ein und stelle den Ablauf des Seminars vor. Anschließend präsentieren einige der Kursteilnehmer*innen, was für sie im Kontext kritisch-kriminologischer Lehre gut funktioniert hat und was es braucht, damit kritische Denkprozesse bei Studierenden angeregt werden können. Es wurde kein bestimmter Kritikbegriff verwendet, sondern die Bedeutung einer kritischen Forschungshaltung gemeinsam im Kurs erarbeitet. Diese verstanden wir insbesondere als Reflexion der eigenen Standortgebundenheit, stetiges Hinterfragen von Prozessen der Wissensproduktion, Transparenz in Bezug auf die eigene Vorgehensweise und darin enthaltene Momente des Scheiterns sowie die Entwicklung alternativer Beschreibungen/ Lesarten in Bezug auf den beforschten Gegenstand.

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