Abstract

ZUSAMMENFASSUNGDie menschliche Nutzung heute als psychedelisch bezeichneter Substanzen erfolgt bereits seit Jahrtausenden. Die wissenschaftliche Untersuchung, zunächst pharmakologisch, später psychiatrisch, setzte ab Ende des 19. Jahrhunderts ein. Die ersten Überlegungen zur klinischen Anwendung insbesondere zur Unterstützung von Psychotherapien wurden ab Mitte des 20. Jahrhunderts umgesetzt und erlebten eine breitere Anwendung in den 1950er- und 1960er-Jahren. Nach Entlegalisierung ab den 1970er-Jahren waren bis Ende des 20. Jahrhunderts nur wenige Studien insbesondere zu neurobiologischen Grundlagen erfolgt. Ab den 2000er-Jahren kam es zu neuen klinischen Studien mit einem steilen Anstieg in den letzten Jahren, besonders bezüglich der Anwendung von Psilocybin bei Depressionen. Heute findet eine breitere fachliche und gesellschaftliche Diskussion zu dem Thema statt und die Frage einer Einführung von Psychedelika in die klinische Psychiatrie in Deutschland steht im Raum.

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