- Research Article
- 10.31244/zfe.2026.01.11
- Apr 1, 2026
- Zeitschrift für Evaluation
- Markus Seyfried + 2 more
- Research Article
- 10.31244/zfe.2026.01.04
- Apr 1, 2026
- Zeitschrift für Evaluation
- Gerlinde Rohrauer-Näf + 2 more
Europaweit werden Nutzen, Funktion und Inhalte von Good-Practice-Portalen in der Gesundheitsförderung diskutiert, eine Vielzahl unterschiedlicher Good-Practice-Portale wurden entwickelt, die sich in Inhalt und Methodik unterscheiden. Im vorliegenden Artikel wird diskutiert, wie über Good-Practice-Portale fundierte Entscheidungen in der Gesundheitsförderung unterstützt werden können und ob durch diese wirksame Maßnahmen gezielt weiterentwickelt werden können. Die österreichische Gesundheitsförderungsstrategie 2024–2028 gibt Umsetzungsorganisationen als Ziel vor, sich an Good-Practice-Modellen zu orientieren und die Verbreitung und Weiterentwicklung von bewährten Maßnahmen zu forcieren. Das Kompetenzzentrum Zukunft Gesundheitsförderung entwickelte daher im Auftrag des Gesundheitsministeriums ein prototypisches Konzept, das auf zwei Wissensportalen implementiert und erprobt wird und das auch als Grundlage für die Weiterentwicklung der bestehenden Datenbank des Fonds Gesundes Österreich dienen soll. Für die Konzeptentwicklung wurde eine Recherche zu vorhandenen Konzepten und Portalen in Europa durchgeführt und Gespräche mit unterschiedlichen Betreiber:innen geführt. Ein Erhebungs- und Bewertungsschema zur Darstellung von Good Practices wurde in einem iterativen Prozess von Recherche, Testung, Feedback und Anpassung entwickelt. Ergebnis des Entwicklungs- und Austauschprozesses ist ein Erhebungs- und Bewertungsschema mit vier übergreifenden Beurteilungskategorien und daraus abgeleiteten Kriterien sowie eine Zusammenfassung relevanter Diskussionspunkte für die Entwicklung von Good-Practice-Portalen.
- Research Article
- 10.31244/zfe.2026.01.12
- Apr 1, 2026
- Zeitschrift für Evaluation
- Research Article
- 10.31244/zfe.2026.01.05
- Apr 1, 2026
- Zeitschrift für Evaluation
- Petra Wagner
Qualitätssicherung durch Evaluation ist ein wesentlicher Bestandteil von Qualitätsmanagement in der Gesundheitsförderung. Ziel dieses Beitrags ist es daher, aufzuzeigen, wie eine Evaluation zur Qualitätssicherung bei einem Projekt zur Förderung der mentalen Gesundheit umgesetzt werden konnte und welche Herausforderungen sich dabei ergaben. Die im Rahmen eines (Pilot-)Projekts in mehreren österreichischen Bundesländern implementierte Initiative „Erste Hilfe für die Seele“ basiert auf einem in Australien entwickelten Konzept zur Förderung der mentalen Gesundheit. Die Evaluation zielte sowohl auf die Beurteilung der Qualität der Implementierung des Projekts (Struktur- und Prozessevaluation) als auch auf die Beurteilung der Wirkungen des Projekts (Ergebnisevaluation) ab. Der Beitrag zeigt die Wichtigkeit und Notwendigkeit von Qualitätssicherung für Projekte zur Förderung der mentalen Gesundheit. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass die Projekte in diesem Bereich den Nachweis erbringen können, welche Bedeutung und welchen Nutzen sie für die Gesellschaft haben.
- Research Article
- 10.31244/zfe.2026.01.09
- Apr 1, 2026
- Zeitschrift für Evaluation
- Petra Wagner
- Research Article
- 10.31244/zfe.2026.01.03
- Apr 1, 2026
- Zeitschrift für Evaluation
- Robert Griebler + 5 more
This paper presents the Austrian Impact Model for Health Promotion (AIM-HP), a logical framework developed to document and evaluate health promotion initiatives and interventions. The AIM-HP integrates existing frameworks into a comprehensive model with six components: resources/inputs, activities/interventions, outputs, outcomes, impacts, and contextual factors. Originally developed for the Austrian Agenda for Health Promotion, it can serve multiple purposes: planning interventions, illustrating causal chains, mapping evidence, monitoring interventions and projects, guiding evaluations, and improving interventions. The model reflects key challenges in measuring the effectiveness of health promotion, including the long-term nature of outcomes and impacts, the complexity of causal relationships, and the preconditions for health promotion, and has been developed through an iterative process involving stakeholders from academia, practice, and policy to ensure its applicability in real-world settings.
- Research Article
- 10.31244/zfe.2026.01.08
- Apr 1, 2026
- Zeitschrift für Evaluation
- Christoph E Müller + 2 more
Diese Studie liefert eine Einschätzung möglicher Wirkungen des Förderprogramms „RUBIN – Regionale unternehmerische Bündnisse für Innovation“ und zeigt, welchen Wert indikative Wirkungsanalysen in frühen Phasen der Programmevaluation haben. Mangels Vergleichsgruppen und langfristiger Outcome-Daten stützt sich die Analyse auf Monitoring-/Befragungsdaten sowie auf Methoden wie Output-Analysen, Pre-Post-Vergleiche und kontrafaktische Selbsteinschätzungen, um plausible Wirkungsrichtungen abzuleiten. Die Ergebnisse legen nahe, dass RUBIN zentrale Voraussetzungen für Innovationsprozesse schafft: die Geförderten realisierten mehrheitlich die zuvor geplanten Outputs und erreichten deutliche Fortschritte in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und den wahrgenommenen Ermöglichungseffekten, etwa hinsichtlich Kooperation, Sichtbarkeit und Vorhabenrealisierung. Eine Stärkung transversaler Kompetenzen ist hingegen nicht zu beobachten. Insgesamt zeigt die Studie, wie indikative Ansätze trotz begrenzter Datenlage frühe, belastbare Hinweise liefern können – sowohl zu möglichen Wirkrichtungen eines Programms als auch zu Bereichen, in denen Wirkungen erst langfristig erfasst werden können. Dies unterstützt eine lernorientierte Weiterentwicklung systemischer Förderprogramme und bereitet vertiefende Evaluationen vor.
- Research Article
- 10.31244/zfe.2026.01.13
- Apr 1, 2026
- Zeitschrift für Evaluation
- Research Article
- 10.31244/zfe.2026.01.07
- Apr 1, 2026
- Zeitschrift für Evaluation
- Maike Ritzer + 2 more
Die großen Kirchen in Deutschland befinden sich im Wandel: Steigende Austrittszahlen und sinkende Kirchenbindung lassen auf einen disruptiven Abbruch schließen. In kirchenentwickelnden Debatten stehen Ressourcenknappheit und organisationale Schrumpfung im Vordergrund, die Frage nach der Qualität des Lebens einer Gemeinde spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Es könnte aber für Gemeinden in verschiedenen Kontexten lohnenswert sein, kirchliche Evaluation stärker an dem Wirkungsziel des gemeindlichen Wohlbefindens oder Congregational Flourshing auszurichten. Dieser Beitrag schlägt ein theoretisches Konzept zur Messung gemeindlichen Wohlbefindens vor. Dabei werden das Individuum, die Gemeinde als Ganzes und der Sozialraum in den Blick genommen. Das Modell knüpft dabei an empirische Forschung an, die einen Zusammenhang zwischen Gottesdienstbesuchen und menschlichem Wohlbefinden vielfach zeigen konnte.
- Research Article
- 10.31244/zfe.2026.01.02
- Apr 1, 2026
- Zeitschrift für Evaluation
- Hannah Paul + 9 more
Der Beitrag blickt auf die Evaluationskultur von Gesundheitsförderung im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz), wobei die strukturelle Verankerung sowie Ausschnitte der Evaluationspraxis betrachtet werden. Die Standortbestimmung basiert auf einem Austausch im Rahmen des Netzwerktreffens des DACH-Netzwerks Gesundheitsförderung im Jahr 2024 und Dokumentenanalysen zu Strukturen und zur Evaluationspraxis in den drei Ländern. Die Ergebnisse zeigen, dass Evaluation breit anerkannt ist und stark von Förderinstitutionen gelenkt wird. Wirkungsorientierung wird wichtiger, wobei die Komplexität der Gesundheitsförderung die Evaluation methodisch fordert. Dieser Herausforderung wird primär mit Multimethodenansätzen und der zunehmenden Nutzung von Wirkungsmodellen begegnet. Die Prinzipien der Gesundheitsförderung werden in der Evaluation zunehmend, aber nicht systematisch beleuchtet. Die Transparenz und Veröffentlichung von Ergebnissen sind z. T. verbesserungsbedürftig. Insgesamt wird empfohlen die wissenschaftliche Orientierung und den Austausch zwischen Akteur:innen in der Evaluation zu verstärken.