- Research Article
- 10.1515/zcph-2025-0003
- Nov 1, 2025
- Zeitschrift für celtische Philologie
- Doris Edel
Zusammenfassung Die drei hier untersuchten Liebesgeschichten sind gut zwei Jahrhunderte älter als die neue Erzählliteratur über den Themakomplex Liebe, Ehe und Ehebruch, die rund 1160 in Frankreich und im normannischen England ihren Anfang nimmt. Sie bilden eine Art Vorstufe, von der keine (erkennbaren) Beeinflussungen aus Irland heraus ausgingen. Dazu waren sie wohl zu stark in einer realitätsnahen insulären Welt verwurzelt.
- Research Article
- 10.1515/zcph-2025-frontmatter7201
- Nov 1, 2025
- Zeitschrift für celtische Philologie
- Research Article
- 10.1515/zcph-2025-0005
- Nov 1, 2025
- Zeitschrift für celtische Philologie
- Carlos García-Castillero
Zusammenfassung In der betonten Stellung des altirischen Verbalkomplexes wird das lexikalische Präverb ar‑ in der Sprache der Glossen in verschiedenen Formen geschrieben, nämlich als (‑)air‑, ‑ar‑, (‑)er‑, (‑)ir‑ und (‑)aur‑. Dieser bemerkenswerte Fall von Variation wird in dieser Arbeit rein morphologisch erklärt, und zwar in Bezug auf die resultative / potentielle Konjunktpartikel (‑)ro‑: (‑)air‑ wird als reguläres Ergebnis des alten lexikalischen Präverbs an der Stelle verstanden, an der (‑)ro‑ nicht nachgestellt ist und an der sie an einer früheren Stelle des Verbalkomplexes als externalisiert vorkommen kann; (‑)er‑, (‑)ir‑ und (‑)aur‑ zeigen an, dass der Verbalkomplex nirgendwo (‑)ro‑ hat; ‑ar‑ impliziert, dass der betreffende Verbalkomplex mit (‑)ro‑ markiert ist, was sich aus der Situation ergibt, in der diese Konjunkpartikel unmittelbar auf das betonte lexikalische Präverb ar‑ folgt. Die Argumente, auf die sich diese Interpretation stützt, sind im Wesentlichen die folgenden. Im Wb. + Ml. + Sg. Korpus erscheint die Variante (‑)air‑ mit externalisierter (‑)ro‑ oder nicht, während die anderen Varianten nie externalisiertes (‑)ro‑ haben. Im demselben Korpus lässt sich feststellen, dass die statistische Verteilung der oben genannten Varianten der Verteilung der mit (‑)ro‑ gekennzeichneten Formen im Allgemeinen entspricht. Schliesslich wurden einige der 32 Formen mit der betonten Variante ‑ar‑ im genannten Korpus bereits als mit (‑)ro‑ markiert interpretiert, und in diesem Beitrag wird eine ähnliche Interpretation für alle anderen Formen mit betonten ‑ar‑ vorgeschlagen, eine Interpretation, die an sich plausibel und manchmal sogar angemessener als frühere Interpretationen ist.
- Research Article
- 10.1515/zcph-2025-0011
- Nov 1, 2025
- Zeitschrift für celtische Philologie
- Jaqueline Bemmer
Article Thomas Charles-Edwards (ed.): Bretha Comaithcheso. An Old-Irish Law Tract on Neighbouring Farms was published on November 1, 2025 in the journal Zeitschrift für celtische Philologie (volume 72, issue 1).
- Research Article
- 10.1515/zcph-2025-0012
- Nov 1, 2025
- Zeitschrift für celtische Philologie
- Mark Darling
Article Patrizia de Bernardo Stempel: The accents of Celtic. New light on the older and oldest was published on November 1, 2025 in the journal Zeitschrift für celtische Philologie (volume 72, issue 1).
- Research Article
- 10.1515/zcph-2025-0004
- Nov 1, 2025
- Zeitschrift für celtische Philologie
- Alexander Falileyev
Zusammenfassung Dieser Beitrag diskutiert eine Reihe von Personennamen in der lateinischen Inschrift CIL III 3593=10544 aus Pannonien. Da er ein unbestreitbar keltisches Anthroponym enthält, ist der Text in der Keltologie wohlbekannt. Dennoch gibt es Gründe, diese Inschrift noch einmal zu betrachten. Die Neulektüre der Inschrift ermöglicht eine wesentliche Neubetrachtung des Textes. Die darin enthaltenen Personennamen werden überprüft und die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der Familie aus Aquincum wesentlich neugeordnet.
- Research Article
- 10.1515/zcph-2025-0008
- Nov 1, 2025
- Zeitschrift für celtische Philologie
- Aogán Ó Hiarlaithe
Zusammenfassung Der Charakter von Sinech Cró ist für die frühe irische Königsaga Cath Cairn Chonaill von zentraler Bedeutung. Sinech war bisher nicht Gegenstand umfangreicher Forschung. Was ihr an Aufmerksamkeit gewidmet wurde, betrachtet ihre Darstellung in der Regel in einem etwas negativen Licht. Sie spricht nur in Versen und wurde zeitweise als böswillige Figur dargestellt, vielleicht ähnlich der viel geschmähten weiblichen Satirikerin. In der vorliegenden Studie wird dem ersten der ihr zugeschriebenen Gedichte unter gebührender Bezugnahme auf das zweite Gedicht besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Ihr Versgebrauch wird durch das Prisma des frühen irischen Rechts betrachtet und es wird argumentiert, dass er nuancierter ist, als es allgemein angenommen wurde. Die Diskussion wird von einer kritischen Edition und Übersetzung des ersten von ihr vorgetragenen Gedichts begleitet.
- Research Article
- 10.1515/zcph-2025-toc7201
- Nov 1, 2025
- Zeitschrift für celtische Philologie
- Research Article
- 10.1515/zcph-2025-0013
- Nov 1, 2025
- Zeitschrift für celtische Philologie
- Ben Guy
Article Elena Parina & Erich Poppe (ed.), with Sergey Ivanov: Pwyll y Pader: A medieval Welsh tract on the meaning of the Lord’s Prayer according to Hugh of Saint-Victor was published on November 1, 2025 in the journal Zeitschrift für celtische Philologie (volume 72, issue 1).
- Research Article
- 10.1515/zcph-2025-0001
- Nov 1, 2025
- Zeitschrift für celtische Philologie
- George Broderick
Abstract From 1886 to 1893 Prof. John Rhŷs made all told seven visits to the Isle of Man in order to obtain Manx Gaelic material from native speakers. In all he collected such material from eighty-eight informants from all parts of Man. His linguistic findings were published in his Outlines of the Phonology of Manx Gaelic (1893-94; separately 1895). This article is divided into two parts. Part One deals with Rhŷsʼs visits to Man and with the informants themselves as well as the position of Manx in Man at the time of Rhŷsʼs investigations. Part Two concentrates on the profiles of his informants, thus providing a detailed background of them and their association with Manx Gaelic and assesses the state of Manx throughout the island during the time of Rhŷs visits there. The profiles here continue the same done for the succeeding native Manx speakers intervewed 1909-1972 (BRODERICK 2018a), thus completing the profiling of all known native Manx speakers recorded 1886-1972.