- Research Article
- 10.15460/apropos.15.2377
- Dec 20, 2025
- apropos [Perspektiven auf die Romania]
- Jacqueline Maria Broich
Ziel dieses Beitrags ist es, anhand exemplarischer Textstellen aus einschlägigen Werken von zwei Autorinnen der zeitgenössischen spanischen und französischen Literatur (Lucía Lijtmaer und Maylis de Kerangal) spezifisch weibliche Stimmen und Blicke auf die Stadt zu analysieren, um den Zusammenhang zwischen den räumlichen Konzepten non-lieu, lieu anthropologique, hétérotopie und terrain vague sowie verschiedenen Formen von Affekt-, Imaginations- und Möglichkeitsräumen zu beleuchten. Zu diesem Zweck wird von einer Interdependenz zwischen urbanem Raum und Figurenperspektive ausgegangen. Hierfür werden individuelle Nutzungsweisen, Bewegungsmuster und Aneignungsmodi durch die weiblichen Subjekte in den Blick genommen beziehungsweise gehört. Denn mithilfe eines Aufgabenapparates zum globalen, selektiven, detaillierten und inferierenden Hörverstehen zeigt sich im Rahmen literaturdidaktischer Seitenblicke und Zwischentöne, inwiefern (syn)ästhetisches Erfahren zum emotiven Lernen an exemplarischer romanischer Literatur des 21. Jahrhunderts beitragen und motivieren kann.
- Research Article
- 10.15460/apropos.15.2488
- Dec 20, 2025
- apropos [Perspektiven auf die Romania]
- Janek Scholz
Rezension
- Research Article
- 10.15460/apropos.15.2449
- Dec 20, 2025
- apropos [Perspektiven auf die Romania]
- Maja Klostermann
Rezension
- Research Article
- 10.15460/apropos.15.2494
- Dec 20, 2025
- apropos [Perspektiven auf die Romania]
- Laura Wiemer
Einführende Worte der Herausgeberin zum Themenheft der weiblichen Blicke auf die Stadt in Literatur, Musik und Film aus Frankreich und Spanien
- Research Article
- 10.15460/apropos.15.2373
- Dec 20, 2025
- apropos [Perspektiven auf die Romania]
- Matthias Kern
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts treten zunehmend Frauen das Erbe von Aristide Bruant und seiner urban geprägten chanson populaire an. Dabei fällt auf, dass sich die bei Bruant häufig noch humoristische Darstellung des Elends und der marginalen Existenz von Landstreicher:innen und Prostituierten zunehmend in eine Klage über die Lebenskonditionen der classes populaires in den Randbezirken und der nahen Banlieue von Paris wandelt. Betrachtet man die Lieddichtung vom entre-deux-guerres bis zum Beginn der 1950er Jahre, so lässt sich eine schrittweise Transformation des Bildes der Pariser Banlieue betrachten, die auch die posture der Sängerinnen betrifft. Der Beitrag zeichnet die sukzessive Verwandlung der Banlieuedarstellung und ihre Verflechtung mit der Inszenierung von Weiblichkeit nach. Als Grundlage dienen dabei insbesondere Lieder von Fréhel, Damia, Lucienne Delyle und Édith Piaf sowie von Yvette Guilbert, welche die Figur der „pierreuse“ in der Liedkultur der chanson réaliste verbreitet hat.
- Research Article
- 10.15460/apropos.15.2497
- Dec 20, 2025
- apropos [Perspektiven auf die Romania]
- Michelle Miedtank
Die Pariser Attentate vom 13. November 2015 haben sich tief in das kollektive Gedächtnis Frankreichs eingeschrieben und bereits kurze Zeit später erste literarische Auseinandersetzungen hervorgerufen, zu denen auch Frederika Amalia Finkelsteins Roman Survivre (2017) zählt. Dieser Stadttext beleuchtet die Folgen jener traumatischen Ereignisse aus der Sichtweise der Erzählerin und Protagonistin Ava, die als Flâneuse durch die von Terror und Gewalt geprägte Stadt streift. Der vorliegende Artikel untersucht, inwiefern sich die Verarbeitung des Traumas aus ihrer femininen Perspektive im urbanen Raum manifestiert. Im Zentrum der Analyse stehen die Phasen der Traumabewältigung, die mit der Struktur des autobiographisch inspirierten Werks korrespondieren und sich in der subjektiven Wahrnehmung und Nutzung des virtuellen und physischen Stadtraums widerspiegeln. Dabei offenbart sich, dass die französische Hauptstadt nicht nur als lieu de mémoire, sondern auch als Spiegel von Avas psychischer Verfasstheit fungiert.
- Journal Issue
- 10.15460/apropos.15
- Dec 20, 2025
- apropos [Perspektiven auf die Romania]
- Research Article
- 10.15460/apropos.14.2263
- Jun 9, 2025
- apropos [Perspektiven auf die Romania]
- Laura Wiemer
Les voix narratives dans l’autofiction Marx et la poupée (2017) de Maryam Madjidi et la biofiction Le Fils (2011) de Michel Rostain partagent une particularité, à savoir leur présence virtuelle dans les mondes racontés : l’une, non née, prend la parole dans le ventre de sa mère, tandis que l’autre, déjà morte, vient de l’au-delà. De cette manière, les deux jettent un « autre » regard sur les traumatismes du passé, la mémoire individuelle et collective, la (re-)construction de l’identité, ainsi que la vie humaine en général. Cet article étudie la réciprocité spatiale entre la présence et la virtualité dans les deux œuvres, qui ont remporté le Prix Goncourt du Premier Roman, notamment en raison de leur voix narrative distinctive.
- Research Article
- 10.15460/apropos.14.2400
- Jun 9, 2025
- apropos [Perspektiven auf die Romania]
- Joris Lehnert + 1 more
Mit diesem Nachruf wollen wir uns nicht nur von Timo Obergöker als Dozenten und Wissenschaftler verabschieden, sondern auch einige persönliche Erinnerungen an einen sehr guten Freund teilen.
- Research Article
- 10.15460/apropos.14.2256
- Jun 9, 2025
- apropos [Perspektiven auf die Romania]
- Ricardo Steiner
Facundo, civilización y barbarie, ha suscitado una larga lista de estudios en los que la catalogación genérica, los recursos retóricos y el contexto histórico, son el centro desde el cual se intenta echar luz sobre lo estético y sobre el valor historiográfico del texto. Más allá de esto, lo que interesa en este trabajo es enfocarnos en la sugestión de paisajes, geográficos e ideológico-políticos. Intentamos exponer la construcción de sentido que se operó en el texto, pero no únicamente por su valor referencial verbal, sino desde los aspectos formales y el objeto de circulación. Es decir, que el discurso porta con un sentido propio, lo literario, novelado, que además conlleva una significación que es expresada y profundizada desde lo formal y el soporte material; cuestiones que confluyen en lo que la obra comunica más allá de su referencialidad concreta y que se impone como presencia.