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  • Research Article
  • 10.1055/a-2748-4418
Entwicklung in der psychiatrischen Versorgung 2005 bis 2022 anhand von 39.306 stationären Fällen mit substanzbezogenen Störungen
  • Dec 22, 2025
  • Suchttherapie
  • Adieb Hazzan + 5 more

Zusammenfassung In Deutschland sind etwa 5,7% der Bevölkerung von einer substanzbezogenen Störung betroffen. Die Versorgung in psychiatrischen Kliniken stellt einen wichtigen Teil der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen dar. Hier werden unser Patientenklientel genau charakterisiert und Entwicklungen in der stationären psychiatrischen Versorgung der Patienten mit substanzbezogenen psychischen- und Verhaltensstörungen herausgearbeitet. Die Trends über 18 Jahre sollten hinsichtlich der demographischen Daten, Verweildauer, substanzspezifischen Diagnosen und veränderten Bedarf an medizinischen Aspekten (somatischen Nebendiagnosen sowie Medikation) und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die stationären Behandlungen ausgewertet werden. Die Basisdatensätze der Patienten mit substanzbezogenen Störungen der Evangelischen Stiftung Tannenhof Fachkrankenhaus unter anderem für Psychiatrie und Suchtmedizin wurden anhand von 39 306 stationären Fällen im Zeitverlauf der Jahre 2005 bis 2022 anonymisiert und qualitativ ausgewertet. Soziodemographische und krankheitsbezogene Variablen, die im Routinebetrieb für jeden Patienten durch die behandelnden Ärzte/Therapeuten erhoben werden beinhalten Alter, Geschlecht, Verweildauer, Entlassdiagnosen (ICD-10) und Entlassmedikation. Die Altersstruktur zeigte immer älter werdende Patienten. Die Verweildauer verkürzte sich um bis zu 41,3%. Zunehmende Behandlungsdiagnosen betrafen anscheinend den Missbrauch von illegalen Drogen, insbesondere Opiaten. Der multiple Substanzmissbrauch wurde seit 2019 kaum noch kodiert. Um den immer älter werdenden Patienten und den damit einhergehenden verschiedenen Bedürfnissen gerecht zu werden und adäquat auf somatische Nebendiagnosen einzugehen sind spezialisierte Ressourcen notwendig. Das Etablieren des neuen Fallpauschalensystems im Februar 2019 führte augenscheinlich zu einer kürzeren Verweildauer und zu merklichen Verschiebungen des Diagnosespektrums, wodurch der multiple Substanzkonsum nur selten noch zu vertreten war und sich auf die spezifischen Substanzen verteilte. Der Konsum illegaler Drogen, vor allem der Opiatkonsum nahmen als stationäre Behandlungsdiagnose anscheinend stetig zu.

  • Research Article
  • 10.1055/a-2557-5947
E-Learning für Fachkräfte zur Förderung der Alkoholabstinenz während der Schwangerschaft: Konzeption, Umsetzung und erste Erfahrungen
  • Dec 8, 2025
  • Suchttherapie
  • Annette Binder + 8 more

Zusammenfassung Alkoholkonsum in der Schwangerschaft gilt als vermeidbarer Risikofaktor für das Fetale Alkoholsyndrom. Zur Erweiterung des Wissens und der kommunikativen Kompetenzen von Fachkräften (Hebammen, Gynäkolog*innen und Personen, die in Beratungsstellen arbeiten) wurde ein E-Learning entwickelt. Ziel der begleitenden Evaluation ist es, dessen Inanspruchnahme sowie Rückmeldungen zu den Inhalten zu erfassen. Es erfolgten Fragebogenerhebungen vor und nach dem E-Learning sowie die Erhebung von Nutzungsdaten und Rückmeldungen von Nutzenden direkt über die Online-Plattform. Die Analyse erfolgte mittels deskriptiver Kennwerte und inferenzstatistischer Verfahren. Von N=194 Teilnehmenden schlossen 62,4% das E-Learning vollständig ab. Die Lerneinheiten wurden überwiegend positiv bewertet, wobei sich in den Freitextantworten berufsgruppenspezifische Unterschiede bezogen auf den Praxistransfer zeigten. Zudem wurde der Bearbeitungszeitraum von 28 Tagen häufig als zu kurz empfunden. Das E-Learning wurde insgesamt gut angenommen und bewertet. Herausforderungen zeigen sich durch die heterogene Zielgruppe, so dass eine stärkere Anpassung an die unterschiedlichen Arbeitskontexte sinnvoll wäre. Dies gilt auch für die Rahmenbedingungen wie den Bearbeitungszeitraum.

  • Research Article
  • 10.1055/a-2557-5707
Substanzkonsum und substanzbezogene Störungen bei Erwachsenen mit Fetalen Alkoholspektrumstörungen
  • Dec 4, 2025
  • Suchttherapie
  • Henrike Schecke + 6 more

Zusammenfassung Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) sind eine Gruppe von Entwicklungsstörungen, die durch intrauterine Alkoholexposition verursacht sind. Die Störung geht mit vielfältigen neurokognitiven Defiziten und einer reduzierten Alltagsfunktionalität einher. FASD ist zudem mit einem erhöhten Risiko für Substanzkonsum und substanzbezogene Störungen assoziiert. Die Daten wurden in einer Spezialsprechstunde für Erwachsene mit FASD an einer psychiatrischen Universitätsklinik erhoben. Zur strukturierten Diagnostik von Differenzial- und Komorbiditätsdiagnosen sowie Substanzkonsum wurden das „Diagnostische Interview Psychischer Störungen (Mini DIPS-OA)“ und Teile des „European Addiciton Severity Index (EUROP-ASI-R) durchgeführt. Die Stichprobe umfasste 238 Personen (48, 7% weiblich). Die 30-Tage Prävalenz für Alkoholkonsum lag bei Männern bei 54, 3% und bei Frauen bei 36,1%. Die 12- Monatsprävalenz für Cannabiskonsum lag bei Männern bei 31, 3% und bei Frauen bei 17,9%. Bei 7,1% (Männer: 4,6%, Frauen 2,5%) konnte die Diagnose einer substanzbezogenen Störung gesichert werden. Eine alkoholbezogene Störung lag bei 2,1% der Männer) und 0,8% der Frauen vor. Bei 0,8% der Frauen und 1,7% der Männer um eine cannabisbezogene Störung. Erwachsene, die mit FASD leben berichteten seltener Alkohol zu konsumieren als die deutsche Allgemeinbevölkerung. Bei alkoholbezogenen Störungen lagen die Häufigkeiten der FASD-Stichprobe unter denen der deutschen Allgemeinbevölkerung. Erwachsene, die mit FASD leben sind jedoch eine vulnerable Gruppe für den Konsum von Cannabis. Dies könnte zu einer Verschlechterung der FASD-störungsbedingt ohnehin eingeschränkte kognitiven Fertigkeiten führen. Komorbide substanzbezogene Störungen wurden bei weniger als jeder zehnten Person diagnostiziert, was deutlich unter den bislang in der Literatur beschriebenen Raten liegt.

  • Research Article
  • 10.1055/a-2733-9474
Selbst- und Fremdstigmatisierung von Betroffenen mit Glücksspielstörung: Ergebnisse einer qualitativen Interviewstudie mit Suchtfachkräften
  • Dec 4, 2025
  • Suchttherapie
  • Friederike Barthels + 3 more

Zusammenfassung Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen ist einer der Hauptgründe, warum sich Betroffene spät oder gar keine Hilfe suchen. Insbesondere Abhängigkeitserkrankungen sind stigmatisiert, so auch Personen, die von einer Glücksspielstörung betroffen sind. Internationale Studien deuten auf eine starke Beeinträchtigung durch Stigmatisierung hin. In Deutschland gibt es bislang wenig Forschung zu dem Thema. 20 Suchtberatungsfachkräfte aus Schleswig-Holstein mit regelmäßigem Kontakt zu Betroffenen wurden hinsichtlich Art und Ausmaß der Stigmatisierung von Personen mit Glücksspielstörung befragt. Die Interviews wurden inhaltsanalytisch ausgewertet. Scham- und Schuldgefühle, negative Selbstzuschreibungen und ein geringer Selbstwert würden laut der Fachkräfte von vielen Betroffenen erlebt. Nicht selten sei Selbststigmatisierung ein Resultat der erlebten Fremdstigmatisierung, so die Fachkräfte. Die Stigmatisierung habe gravierenden Einfluss auf Behandlungsbeginn und -verlauf, sie erhöhe die Chronifizierungsgefahr und mache Rückfälle wahrscheinlicher. Fremd- und Selbststigmatisierung von Personen mit Glücksspielstörung ist ein gravierendes Problem, welches mit zahlreichen negativen Konsequenzen für das Leben der Betroffenen sowie für die Behandlung einhergeht. Die vorliegende Studie unterstreicht die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Entstigmatisierung, neben Einschränkung der Werbung für Glücksspiel und mehr Verantwortungsübernahme seitens der Anbieter.

  • Research Article
  • 10.1055/a-2584-4869
Offene Drogenszenen
  • Aug 1, 2025
  • Suchttherapie
  • Daniel Deimel

  • Research Article
  • 10.1055/a-2557-5976
Aktuelle Situation in offenen Drogenszenen und Einfluss sich verändernder Drogenmärkte
  • Aug 1, 2025
  • Suchttherapie
  • Simon Fleißner + 4 more

ZusammenfassungOffene Drogenszenen finden sich in jeder deutschen Großstadt und werfen sowohl Fragen der öffentlichen Ordnung als auch der Gesundheit auf. In diesem Beitrag wird die Situation offener Drogenszenen in Deutschland dargestellt und wie diese durch sich verändernde Drogenmärkte beeinflusst werden.Es wurde ein selektives narratives Review durchgeführt.Menschen in offenen Drogenszenen befinden sich häufig in prekären Lebenssituationen und haben einen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung schlechteren gesundheitlichen Zustand. Die hohe Verfügbarkeit von Kokain in Europa und das möglicherweise ausbleiben von Heroin aus Afghanistan kann negative Auswirkungen auf die offenen Drogenszenen haben. Auf die Veränderungen der Drogenmärkte müssen sich die Angebote an die offene Drogenszene anpassen, wie am Beispiel Crack deutlich wird. Für ein Aufkommen von synthetischen Opioiden können bereits jetzt Vorbereitungen getroffen werden.Insgesamt sind ein diversifiziertes Hilfesystem und ein stringentes stadtpolitisches Handeln unter Beteiligung aller Akteur:innen, eine Entkriminalisierung der Konsumierenden illegaler psychoaktiver Substanzen sowie legale Zugänge zu Substanzen wichtige Schlüssel zu einer Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in offenen Drogenszenen. Drogenpolitische Entscheidungen sollten auch mit Blick auf internationale Drogenmärkte und deren Einfluss auf offene Drogenszenen getroffen werden.

  • Research Article
  • 10.1055/a-2557-6041
Substanzkonsum, gesundheitliche Situation und psychosozialer Unterstützungsbedarf von Menschen in offenen Drogenszenen
  • Aug 1, 2025
  • Suchttherapie
  • Daniel Deimel + 7 more

ZusammenfassungOffene Drogenszenen stellen ein Risikoumfeld für drogenbedingte Schäden dar. Durch das Aufkommen von Crack hat sich die Situation in vielen Drogenszenen stark verändert und stellt die niedrigschwellige Suchthilfe vor große Herausforderungen. Ziel des „Open Drug Scene NRW-Surveys“ war es, die Lebensumstände, Konsummuster und den psychosozialen Unterstützungsbedarf von Menschen in offenen Drogenszenen in vier Städten in Nordrhein-Westfalen zu analysieren.In einer multizentrischen Querschnittserhebung wurden 525 Personen in Köln, Düsseldorf, Essen und Münster befragt. Die Datenerhebung erfolgte über Fragebögen in niedrigschwelligen Einrichtungen der Suchthilfe und im öffentlichen Raum. Erfasst wurden soziodemographische Daten, Substanzkonsum, gesundheitliche Situation und Nutzung des Hilfesystems. Die Auswertung erfolgte deskriptiv und mittels Chi-Quadrat-Tests.Die Befragten waren im Durchschnitt 44 Jahre alt, 76,4% waren männlich. Crack war mit 55,8% die am häufigsten konsumierte Substanz, gefolgt von Heroin (36,2%). Mit 64,0% war ein Großteil der der Teilnehmenden wohnungslos und 44,6% berichteten von mindestens einer drogenbedingten Überdosierung. In Substitutionstherapie befanden sich 57,9% der Befragten. Die Nutzung von Hilfsangeboten variierte zwischen den Städten.Der Anstieg des Crackkonsums und die hohe Wohnungs- und Obdachlosenrate erfordern gezielte, interdisziplinäre Maßnahmen. Lokale Unterschiede verdeutlichen den Bedarf an regional abgestimmten Hilfsangeboten und Drogenszeneerhebungen.

  • Research Article
  • 10.1055/a-2451-0277
Amphetamine und Crystal Meth: Epidemiologie, Symptomatik und Therapie konsumassoziierter Störungen
  • Aug 1, 2025
  • Suchttherapie
  • Boris B Quednow + 1 more

  • Research Article
  • 10.1055/a-2606-9268
Cannabiskonsum: Weniger Gesundheitsschäden durch Legalisierung?
  • Aug 1, 2025
  • Suchttherapie

  • Research Article
  • 10.1055/a-2641-3582
Bericht zur ISAM-Jahrestagung 2025 in Hamburg
  • Aug 1, 2025
  • Suchttherapie