Zusammenfassung Serome stellen eine relativ häufige postoperative Komplikation dar, die durch die Ansammlung klarer Lymphflüssigkeit in einem neu entstandenen Gewebehohlraum gekennzeichnet ist. Besonders nach operativen Eingriffen, bei denen größere Gewebemengen entfernt werden, kann es zur Serombildung kommen. Die genaue Pathophysiologie ist noch nicht abschließend geklärt, doch verschiedene Risikofaktoren und operative Techniken beeinflussen das Auftreten maßgeblich. Diese Arbeit beleuchtet Definition, Ätiologie, klinische Einteilung, Diagnostik sowie aktuelle Therapie- und Präventionsstrategien im Umgang mit postoperativen Seromen, mit besonderem Fokus auf das gefäßchirurgische Management.