- New
- Research Article
- 10.1515/zwf-2026-1090
- Jun 20, 2026
- Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb
- Anja Koonen + 4 more
Abstract Volatile Rahmenbedingungen, häufige Störungen und hohe Komplexität erhöhen den Resilienzdruck in industriellen Wertschöpfungsnetzwerken. Der Beitrag zeigt auf, wie generative KI (GenAI) in den drei Resilienzphasen der Antizipation, Reaktion und Erholung unterstützend zum Einsatz kommen kann. Auf Basis einer Literaturrecherche und explorativer Experteninterviews werden Potenziale, Anwendungsfelder und Umsetzungsbarrieren systematisiert sowie Handlungsempfehlungen für die Industrie abgeleitet.
- Research Article
- 10.1515/zwf-2026-1058
- May 20, 2026
- Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb
- Anupam Singhal
Abstract KI ist der Margen-Motor der Fertigung, doch Datenlücken, Sicherheitsrisiken und Talentmangel bremsen. Dieser 8-Punkte-Fahrplan stellt essenzielle Voraussetzungen für erfolgreiche KI-Integration dar: von Datenfundament über „Security-First“-Ansatz und Mensch-KI-Kollaboration. Das Ziel ist eine Future-Ready Fertigung, die Produktivität, Resilienz und Margen nachhaltig steigert und so Wettbewerbsfähigkeit sichert.
- Research Article
- 10.1515/zwf-2026-1043
- Apr 17, 2026
- Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb
- Charlotte Winkler + 4 more
Abstract The structural components of aircraft often consist of material packages, which include carbon fibre-reinforced plastics (CFRP) and metals such as aluminum or titanium. These components are primarily joined by rivets. The production of rivet holes presents a significant challenge here due to the different material properties involved. In the Smart Drilling Cell project, vibration-assisted drilling methods for processing material stacks as well as monitoring techniques for this process are investigated.
- Research Article
- 10.1515/zwf-2026-1004
- Feb 9, 2026
- Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb
- Falk Deser + 2 more
Abstract In der Industrie 4.0 ist die Terminologie im Kontext Digitaler Zwillinge uneinheitlich, was eine detaillierte Begriffsklärung erfordert, um Anforderungen und Schnittstellen konsistent zu definieren. Die Verwaltungsschale dient als standardisierte digitale Repräsentation entlang der Wertschöpfungskette. Im Forschungsprojekt DigiAutoFab wird die Verwaltungsschale als zentrales Austauschformat im End-to-End‑Workflow der additiven Serienfertigung erprobt, um Rückverfolgbarkeit, Prozessübertragbarkeit und Skalierbarkeit in realen IT/OT-Umgebungen zu bewerten.
- Research Article
- 10.1515/zwf-2026-1005
- Feb 9, 2026
- Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb
- Berend Denkena + 7 more
Abstract Die Leistungsfähigkeit metallischer Bauteile wird maßgeblich durch ihre Randzoneneigenschaften bestimmt. Im Rahmen des SPP 2086 „Oberflächenkonditionierung in der Zerspanung“ wurde ein selbstregelndes Fertigungssystem entwickelt, das den Martensitgehalt in der Randzone metastabiler austenitischer Stähle beim kryogenen Drehen gezielt steuert. Kern des Ansatzes ist ein in die Werkzeugmaschine integriertes magnetinduktives Prüfsystem, das die martensitische Umwandlung in situ erfasst. Die Auswertung höherer harmonischer Signalanteile erlaubt eine robuste Korrelation mit dem α‘-Martensitgehalt, die in ein Modell zur dynamischen Prozessregelung überführt wurde. Experimente bestätigten die reproduzierbare Einstellung definierter Zielwerte.
- Research Article
- 10.1515/zwf-2025-1158
- Dec 20, 2025
- Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb
- Lucas Gräff + 3 more
Abstract Komponentenhersteller verfügen über wertvolles Know-how, das Endanwender bislang kaum nutzen. So bleiben Potenziale wie datenbasierte Services und innovative Geschäftsmodelle und somit Wertschöpfung über den Produktverkauf hinaus unerschlossen. Souveräner Datenaustausch in Daten- und Service-Ökosystemen ist der Schlüssel, um diese Potenziale zu heben. Ein am PTW der TU Darmstadt entwickelter Demonstrator zeigt dies anhand von Verschleißprognosen und Zustandsüberwachung und dient zugleich als Schulungs- und Transferinstrument für die industrielle Umsetzung.
- Research Article
- 10.1515/zwf-2025-1151
- Dec 20, 2025
- Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb
- Cansu Tanrikulu + 3 more
Abstract Datenräume gewinnen im Kontext digitaler Ökosysteme zunehmend an Bedeutung, was sich in der Entstehung zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Initiativen widerspiegelt. Dieser Beitrag analysiert aktuelle Datenräume sowie deren konzeptionelle Ausgestaltung mit dem Ziel, Kollaboration zwischen unterschiedlichen Partnern zu ermöglichen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Datenraum-Initiativen ihre Strukturen beschreiben. Durch einen vergleichenden Ansatz wird herausgearbeitet, inwiefern diese Vorgaben die Zusammenarbeit erleichtern und welche Herausforderungen dabei entstehen.
- Research Article
- 10.1515/zwf-2025-1164
- Dec 20, 2025
- Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb
- Julian Brinkmeyer
Abstract Die intelligente Dokumentenverarbeitung dient als Brückentechnologie zwischen papierbasierten Logistikprozessen und automatisierten IT-Systemen. Sie steigert Effizienz, Datenqualität und Transparenz. Im Projekt InstaScan werden KI-basierte Methoden, wie z. B. Large Language Models (LLM), und Blockchain-Technologie kombiniert, um Transportdokumente zu erfassen, zu analysieren und manipulationssicher zu speichern. Mit diesem Ansatz können Unternehmen den Weg in eine datengetriebene Logistik ebnen.
- Research Article
- 10.1515/zwf-2025-1155
- Dec 20, 2025
- Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb
- Wolfgang Boos + 4 more
Abstract Die Transformation zur Klimaneutralität erfordert ein wirksames Emissionsmanagement entlang ganzer Wertschöpfungsketten. In der variantenreichen Einzel- und Kleinserienfertigung (EuK) erschweren geringe Losgrößen, Zulieferabhängigkeit und begrenzte Ressourcen die Umsetzung. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist eine kollaborative Zusammenarbeit im Produktionsnetzwerk erforderlich. Der Beitrag stellt ein Konzept des kollaborativen Emissionsmanagements in Produktionsnetzwerken vor. Es integriert netzwerkweit Kompetenzen, Aufgaben und Daten und reduziert somit den Aufwand für die einzelnen Unternehmen.
- Research Article
- 10.1515/zwf-2025-1154
- Dec 20, 2025
- Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb
- Eduardo Colangelo + 1 more
Abstract Die Verbindung globaler Wettbewerbsfähigkeit und lokaler Anpassungsfähigkeit erlangt für Unternehmen zunehmend an Relevanz, insbesondere für die Ausrichtung der Produktion und für das Supply-Chain-Management. Der Fokus liegt auf der Glokalisierung, um auf geopolitische Unsicherheiten, technologische Entwicklungen und unterschiedliche Marktbedingungen flexibel reagieren zu können. Eine strategische Herangehensweise umfasst die Wahl des Produktionsstandortes, die Art der Verlagerung, die Lieferkettenstruktur und die Versorgung kritischer Ressourcen sowie die Ausrichtung auf lokale oder globale Absatzmärkte. Durch eine strukturierte Analyse dieser Faktoren können Unternehmen maßgeschneiderte Strategien entwickeln, um die komplexen Wechselwirkungen zwischen globalen und lokalen Anforderungen zu meistern. Das Resultat ist eine gesteigerte Resilienz gegenüber externen Einflüssen sowie eine erhöhte Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz.