- Research Article
- 10.37544/0949-8036-2024-03-04-1
- Jan 1, 2024
- Gefahrstoffe
- Research Article
- 10.37544/0949-8036-2024-01-02-41
- Jan 1, 2024
- Gefahrstoffe
- Cornelia Wippich + 1 more
Den Abschluss einer Verfahrensvalidierung zur Bestimmung von Gefahrstoffen in der Luft an Arbeitsplätzen bildet die Berechnung der erweiterten Messunsicherheit des Messverfahrens, die gleichzeitig final überprüft, ob das Verfahren nach DIN EN 482 und der Technischen Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 402 geeignet ist. Um die Messunsicherheit überhaupt berechnen zu können, müssen im Vorfeld alle relevanten Einflussfaktoren auf den Messwert erfasst werden. Diese umfassen Faktoren aus der Probenahme, der Verfahrensvalidierung und der Analytik. Im zweiten Teil dieses Artikels (Gefahrstoffe – Reinhaltung der Luft 83, Nr. 5-6/2023) wurden bereits alle Einflussfaktoren aus externen Quellen (z. B. Normen) mit ihren Standardabweichungen beschrieben. In diesem dritten Teil wird die Liste der Einflüsse um die Faktoren aus der Validierung ergänzt, das heißt um die Berechnung der Standardabweichungen von Kalibrierung und Wiederfindung sowie der Drift des Messgeräts. Zu allen Einflüssen werden die zugehörigen Sensitivitätskoeffizienten berechnet. Mit allen Termen wird Schritt für Schritt ein verfahrensspezifisches, mathematisches Modell zur Berechnung der kombinierten Standardabweichung und der erweiterten Messunsicherheit aufgebaut. Zum Schluss wird eine Möglichkeit aufgezeigt, wie diese mathematischen Modelle einfach und mit wenig Aufwand mithilfe der kostenlosen Softwareanwendung „Messunsicherheitsservice-Tool“ (MUST) berechnet werden können, die kostenlos von der Internetseite des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) bezogen werden kann. Anhand eines Beispiels – eines Messverfahrens mit Extraktionsschritt – wird gezeigt, welche Faktoren die größten Anteile an der Messunsicherheit haben. Dies kann unter anderem einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis des Messverfahrens und zur Verbesserung einzelner Prozessschritte leisten.
- Research Article
- 10.37544/0949-8036-2024-07-08-43
- Jan 1, 2024
- Gefahrstoffe
- Nadja V Hahn
- Research Article
- 10.37544/0949-8036-2024-11-12-43
- Jan 1, 2024
- Gefahrstoffe
- Thomas Kuhlbusch + 4 more
- Research Article
- 10.37544/0949-8036-2024-03-04-31
- Jan 1, 2024
- Gefahrstoffe
- Carina Cläsgens + 2 more
Organozinnverbindungen (OZV) zählen zu den am häufigsten verwendeten metallorganischen Verbindungen und werden seit vielen Jahrzehnten in diversen Industriebereichen eingesetzt. Aufgrund ihrer hohen Human- und Ökotoxizität ist ihr Einsatz bereits weitgehend reguliert. Am Arbeitsplatz können OZV als Dämpfe oder Staubpartikel freigesetzt und durch Einatmen oder Hautkontakt aufgenommen werden. Die berufsbedingte Exposition gegenüber OZV stellt somit ein großes Risiko für die Beschäftigten dar. Messverfahren zur Speziation von OZV bei der Überwachung der Luft am Arbeitsplatz gibt es derzeit nicht. Diese Studie beschreibt die Entwicklung einer analytischen Trennmethode für elf regulierte OZV mittels Hochleistungsflüssigkeitschromatographie-Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (HPLC-ICP-MS). Die entwickelte Analysenmethode ermöglicht eine Trennung der Analyten MMT, MBT, MOT, MPhT, DMT, DBT, DPhT, TMT, TBT, TPhT und TTMT innerhalb von 22 Minuten via Reverse Phase-HPLC (RP-HPLC). Die Trennung erfolgt über eine C18-Säule und einen ternären Laufmittel- und Flussratengradienten mit Methanol, Acetonitril und Reinstwasser mit 6 % (v/v) Essigsäure + 0,17 % (m/v) α-Tropolon. Gemäß praktischer Erfahrung der vorliegenden Arbeit sind einige OZV thermisch instabil und sehr reaktiv in Lösung. So konnte in OZV-Mischlösungen die Entstehung zweier Reaktionsprodukte nachgewiesen und beschrieben werden. Diese Effekte sind in der Entwicklung einer geeigneten Probennahme und Probenvorbereitung von Arbeitsplatzluftproben zu untersuchen. Die Eignung des Verfahrens konnte bei ersten Vergleichsmessungen an Arbeitsplatzproben bereits erfolgreich erprobt werden.
- Research Article
- 10.37544/0949-8036-2024-09-10-3
- Jan 1, 2024
- Gefahrstoffe
- Dr Anke Niebaum
- Research Article
- 10.37544/0949-8036-2024-05-06-48
- Jan 1, 2024
- Gefahrstoffe
- Annika Hilse
Bei der Schadstoffbegutachtung in Gebäuden ist „Asbest“ nach wie vor das größte Thema und stellt die Baubranche, rund 30 Jahre nach dem Asbestverbot, vor große Herausforderungen. Betroffene Gebäudestrukturen setzen bei unsachgemäßem Abriss- oder Renovierungsarbeiten Asbestfasern frei. Diese stellen für Handwerker aber auch für die Folgenutzer der Gebäude eine in der Raumluft lauernde Gesundheitsgefahr dar. Die kürzlich erschienene VDI Norm DIN 6202 Blatt 3 setzt neue Maßstäbe für aussagekräftige Schadstoffuntersuchungen. Robin Krepp, Geschäftsführer, Mitgründer der Firma IK-Report und Schadstoffgutachter seit 2015 erklärt im Interview, wie die „IK-Report-App“ dabei helfen kann, die neuen Anforderungen umzusetzen und Prozesse in der Praxis zu vereinfachen.
- Research Article
- 10.37544/0949-8036-2024-05-06-17
- Jan 1, 2024
- Gefahrstoffe
- Simone Richter + 1 more
Mensch und Umwelt sind in Deutschland und Europa nach wie vor häufig hohen Konzentrationen bodennahen Ozons ausgesetzt. Zur Einschätzung der Belastungsrisiken für die Vegetation stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Die flussbasierte Risikoabschätzung auf der Grundlage der phytotoxischen Ozondosis (Phytotoxic Ozone Dose, POD) bezieht dabei nicht nur die Umgebungskonzentration von bodennahem Ozon in die Berechnung ein, sondern auch die physiologischen Reaktionen der Pflanzen, die von meteorologischen Faktoren beeinflusst werden. Diese Interaktionen werden durch den rein konzentrationsbasierten Ansatz AOT40 (Accumulated Exposure over a Threshold of 40 ppb) nicht berücksichtigt. Somit kann der AOT40-Ansatz unter Umständen zu ungenauen Ergebnissen oder sogar falschen Schlussfolgerungen führen. Für die im Jahr 2023 abgeschlossene Berichterstattung zur Überwachung der Auswirkungen von Luftverschmutzungen gemäß Artikel 9 und 10 der Richtlinie 2016/2284 über die Reduktion der nationalen Emissionen bestimmter Luftschadstoffe [3] wurde der POD-Ansatz erstmalig genutzt. In diesem Artikel werden Ausschnitte der Berechnungen, die hinter dieser Berichterstattung stehen, erläutert. Exemplarisch wird das Ozonrisiko für die Rezeptoren Weizen (Triticum aestivum) und Buche (Fagus sylvatica) für den Berichtszeitraum 2009 bis 2021 in der Bundesrepublik Deutschland quantifiziert. Die Auswertung zeigt, dass im gesamten Zeitraum und bundesweit sowohl die Werte für den Rezeptor Weizen als auch für den Rezeptor Buche über den jeweiligen kritischen Belastungsgrenzen (critical level, CL) liegen. Das Risiko negativer Auswirkungen von Ozon auf Weizen variiert dabei zeitlich und räumlich stärker als das auf Buchen. Die fortwährende Überschreitung der kritischen Belastungsgrenzen verdeutlicht die Notwendigkeit, Maßnahmen zur Emissionsminderung von Vorläuferstoffen von Ozon zu verstärken, um das Risiko für Vegetation und Ökosysteme zu senken.
- Research Article
- 10.37544/0949-8036-2024-07-08-49
- Jan 1, 2024
- Gefahrstoffe
- Julia Nickel-Kuhn + 2 more
- Research Article
- 10.37544/0949-8036-2024-01-02-3
- Jan 1, 2024
- Gefahrstoffe
- Wilma Travnicek + 1 more