Psychotherapeutische Behandlung bei komorbider posttraumatischer Belastungsstörung und Substanzkonsumstörung

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Zusammenfassung: Ziel: Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) und Substanzkonsumstörungen treten häufig gemeinsam auf. Beide Erkrankungen sollten bei der Therapieplanung angemessen berücksichtigt werden, um langfristig eine effektive Behandlung zu gewährleisten. Im Artikel werden psychotherapeutische Strategien zur Behandlung komorbider posttraumatischer Belastungsstörungen und Substanzkonsumstörungen vorgestellt und die Evidenz für ihre Wirksamkeit diskutiert. Methode: In einer selektiven Übersicht werden metaanalytische Befunde zur Behandlung der Komorbidität von posttraumatischen Belastungsstörungen und Substanzkonsumstörungen referiert. Ergebnisse: Es liegen mehrere psychotherapeutische Behandlungsprogramme vor, die speziell für die Behandlung von komorbiden posttraumatischen Belastungsstörungen und Substanzkonsumstörungen entwickelt worden sind. Hierbei zeigten Behandlungsansätze, die traumafokussierte Interventionen zur Behandlung der PTBS beinhalteten, die größten Effektstärken bezogen auf die PTBS-Symptomatik. Suchtbezogene Symptome konnten durch integrierte Behandlungsansätze ebenfalls reduziert werden. Schlussfolgerungen: Bei komorbiden posttraumatischen Belastungsstörungen und Substanzkonsumstörungen sollte eine Behandlung beider Störungen erfolgen. Zur Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung sollten hierbei traumafokussierte Interventionen ebenso eingesetzt werden wie bei Patienten mit PTBS ohne komorbide Substanzkonsumstörung.

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