Kompetenzerweiterung durch studentische Kollaborationen in internationalen Begegnungsprojekten am Beispiel einer deutsch-niederländisch-polnischen Austauschseminarreihe
Ein Auslandsaufenthalt wird als eine berufsbiographisch prägende Phase eingeschätzt. Im Idealfall werden diese Entwicklungen als kontinuierlicher Lernprozess erfahren. Im Rahmen einer Germanistischen Institutspartnerschaft (GIP) zwischen der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań (AMU), der Radboud Universität Nijmegen (RU) und der Philipps-Universität Marburg (UMR), die auf die seit vielen Jahren gepflegte trinationale Kooperation in Forschung und Lehre im Fach Deutsch als Fremdsprache aufbaut, wird den Studierenden aus Poznań, Marburg und Nijmegen einmal pro Jahr ein trilaterales Projektseminar mit einer daran anschließenden Studienreise angeboten, bei der die beteiligten Studierenden ihren Kommiliton:innen vor Ort abwechselnd in den drei Standorten begegnen und in Projektkleingruppen miteinander kollaborieren. Am Beispiel einer quantitativ-qualitativ orientierten Onlinefragebogenerhebung von zwei ersten deutsch-niederländisch-polnischen Austauschseminaren wollen wir Potenziale solcher Formate für die Erweiterung ausgewählter Kompetenzbereiche bei angehenden Lehrpersonen aufdecken. Darauf aufbauend wollen wir erste Vorschläge für das Kompetenzprofil einer (pluri-)kulturell kompetent handelnden Lehrperson entwickeln.