Bahnhöfe und Bahnhofsviertel als soziale Infrastrukturen. Vom Pendeln, vom Warten in öffentlichen Räumen, vom Ankommen (auch in der Mobilitätswende)
Wir müssen alle mal nach Hause fahren: sei es nach der Arbeit, nach Freizeit- und Kulturaktivitäten oder nachdem wir die Kinder vom Sportverein abgeholt haben. Wenn der Wohnort am Stadtrand ist oder gar im ländlichen Raum ‐ und Arbeit, Freizeit etc. im Kern einer Metropole ‐, dann begreifen wir diesen Weg als Pendelbeziehung. Diese findet gegenwärtig mal mehr, mal weniger klimaschonend statt; Transformation hin zu einer klimaangepassten Gesellschaft daher als Abkehr vom (Verbrenner-)Auto als primärem Modus des Pendelns zu begreifen ist das eine ‐ sich den Orten zu widmen, wo beim Pendeln der Verkehrsmodus gewechselt wird, das andere. Darauf fokussiert dieser Essay.We all have to drive home at some point: whether it is after work, leisure, and cultural activities, or after picking up the children from their sports club. If we live on the outskirts of a city or even in a rural area ‐ and work, leisure, etc. are in the centre of a metropolis ‐ then we see this journey as commuting. At present, this takes place in ways that are sometimes more and sometimes less climate-friendly. Understanding the transformation towards a climate-adapted society as a move away from the (combustion engine) car as the primary mode of commuting is one thing ‐ focusing on the places where the mode of transport is changed during commuting is another. This essay focuses on the latter.